Diese Website wird laufend aktualisiert.

JA zu einem echten Neuanfang

NEIN zur revidierten Verfassung der reformierten Kirche beider Appenzell an der Abstimmung vom 19. Juni 2022

Das NEIN schafft die Gelegenheit für einen Neuanfang.

Es zwingt zum Innehalten.  Ein solcher Stopp kann ver­unsichern. Aber Ver­­un­sicherungen können produktiv sein. Die bisher Engagierten sind gefordert, auf kritische Anfragen zu hören und realistische Alternativen zu prüfen.

Das NEIN bietet die Chance, dass alle erwachen.
Auch Aussenstehende können merken: Es war nicht recht, dass wir uns nicht gekümmert haben um die Kirche. Wir müssen Mitverantwortung übernehmen. Zur Bewältigung der gemeinsamen Aufgaben brauchen wir starke Kirchen.

Das NEIN ist ein Signal für alle Kirchen der Schweiz.
Die vorgeschlagene Total­revision der Verfassung steht in der langen Reihe von Gesetzesrevisionen, die in den letzten Jahrzehnten viele Kräfte gebunden und nichts Weiterführendes bewirkt haben. Wenn die kleine Landeskirche beider Appenzell den Mut hat, einen solchen Prozess der Gesetzgebung zu stoppen, und sich stattdessen für einen wahren Neuanfang zu sammeln, wird das in die ganze Schweiz ausstrahlen.

Es bereitet den Weg für ein nüchternes Analysieren und die Möglichkeit, sich tapfer für das Wohl der nächsten Generationen zu engagieren.
So ist das Geld für diese abgelehnte Totalrevision gut investiert.

Ein echter Neuanfang muss etwas kosten.

Die dringend nötige Ver­fassungsänderung, die Möglichkeit für Gemeindefusionen, lässt sich mit einer Teil­revision schnell und kostengünstig reali­sieren.

Keim_einer_Zitrone_der_Sorte_VERNA_(Spanien)_2019-Bearbeitet
Der Keim wächst aus dem Korn (Wikicommons).

Bevor Neues werden kann, muss Altes aufbrechen und dem zukünftigen Leben Raum geben.
Die verkrusteten Prozesse der letzten Jahrzehnte müssen sterben. Dann kann ein neues Vertrauen wachsen: Aus dem Glauben an Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist.